Dank an Dr. Knöfler
1. August 2010 | Von Thomas M. Schreiter | Kategorie: leadarticleDie Familie Gilbert aus Lynchburg, Virginia verbrachte ihren Urlaub in Europa und besuchte privat Haldis und Martin Lindenhayn.
Einige Mitglieder des Vereins trafen die Gäste am vergangenen Mittwoch. Wir führten angenehme Gespräche. Frau Gilbert arbeitet als Krankenschwester in unserer Partnerstadt und war daran interessiert, das Kreiskrankenhaus “Rudolph Virchow” zu besichtigen. Unbürokratisch wurde das von Dr. Knöfler ermöglicht. Frau Gilbert war begeistert, zumal sich die Tochter von Dr. Knöfler als hervorragende Dolmetscherin einbrachte. Vielen Dank an Dr. Knöfler, seine Tochter und alle Mitarbeiter des KKH, die diesen Besuch organisierten und durchführten.
Frau Gilbert sagte uns, dass sie der Führung ihres Krankenhauses darüber berichten wird, mit welchem Engagement im Glauchauer Krankenhaus gearbeitet wird. Erst im Luftbild wird so richtig klar, was sich in den letzten Jahren am KKH verändert hat.
Haldis Lindenhayn und Rob Gilbert versprachen mir, ausführlich über die Eindrücke zu berichten.
Stay tuned!
Nachtrag: statement von Haldis
Freundschaft über Kontinente
Fast drei Jahre ist es her, dass wir die Familie Gilbert aus Lynchburg kennen lernten – Martin im Rahmen des jährlichen Schüleraustausches, ich durch den sehr engen Kontakt während dieser Zeit per Mail, Skype und Fon.
Es entwickelte sich eine Freundschaft zwischen unseren Familien und so verbrachten Martin und ich im vergangenen Jahr unseren Urlaub in Lynchburg bei und mit Familie Gilbert. Schon damals luden wir sie ein, zu uns zu kommen.In diesem Jahr war es nun soweit und wir konnten unsere Freunde Rob, Annette und Robbie in die Arme schließen. Sie verbrachten vom 23.7. bis 30.7. ihren Urlaub bei uns.
Vieles interessierte sie – das ganz normale Familienleben, die Stadt Glauchau mit ihrer Umgebung, Zwickau, meine Arbeitsstelle, unsere Supermärkte, unser Essen ….Von besonderem Interesse war für Annette, selbst Krankenschwester im General Hospital in Lynchburg, das Glauchauer Krankenhaus. Wir waren äußerst beeindruckt, mit welcher Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit wir dort von Herrn Dr. Knöfler,der Stellvertreterin des Pflegedienstes sowie dem gesamten Personal, egal ob Chefarzt oder Schwestern, empfangen wurden. Auf alle Fragen erhielt Annette umfassende Antwort und auch für den „Rest“ war diese Führung sehr interessant. In diesem Zusammenhang möchten wir auch Fräulein Knöfler nochmals sehr herzlich für ihr Engagement als Dolmetscherin danken.
Einen gelungenen Abschluss dieses Tages bildete die ungezwungene Zusammenkunft unseres Vereins. Unsere Freunde fühlten sich vom ersten Moment an willkommen und wohl in dieser Runde und freuten sich, einige Mitglieder des Vereins persönlich kennen zu lernen.Und natürlich gehörten auch Ausflüge in das weiter entfernte Umfeld zu unserem Programm. So besuchten wir Dresden, unternahmen eine Erzgebirgsrundfahrt mit langer Pause in Seiffen, erkundeten gemeinsam die Wartburg bei Eisenach. Ein lang gehegter Wunsch von Rob, Annette und Robbie ging mit dem Besuch der Gedenkstätte Buchenwald in Erfüllung. Wir erlebten unsere Freunde tief beeindruckt und erschüttert über so viel Unmenschlichkeit. Nach sehr langem Aufenthalt in dieser Gedenkstätte ließen wir den Tag in Weimar ausklingen.
Viel zu schnell verging unsere gemeinsame Zeit. Aber der nächste Urlaub ist bereits geplant – Martin und ich werden im kommenden Sommer in Lynchburg erwartet.
Unsere Freundschaft hat familiäre Züge angenommen, und das trotz unserer großen Entfernung. Wir alle sind sehr glücklich darüber!
Haldis und Martin Lindenhayn





We recently returned from a wonderful trip to Germany, and to Glauchau, where we were fortunate to stay with Haldis and Martin Lindenhayn. What a wonderful time we had! They were very gracious hosts, and had some exciting trips and sights prepared for us to see.
We began by touring the city of Glauchau, and an afternoon in Zwickau. They are both wonderful cities with much history and culture to be seen and enjoyed. We were lucky enough to be in the area for Glauchau’s middle ages festival, which was held in the town castle. What a grand time.
We then made a trip over the Iron Mountains and to Seiffen, the toy village. The views were spectacular, and it was interesting to see all of the toys that the town produces. From there, we journeyed to the border of the Czech Republic for a little shopping. In the evening, we had dinner at a local restaurant that specializes in Schnitzel, and it was wonderful.
The next day was a more relaxed day. We went to Zwickau, where Annette received a tattoo from a local artist, followed by shopping in the town. That afternoon, we had a tour of Haldis’ work and saw what a great service she provides to the Glauchau community. In the evening, Haldis made a ghoulash that was delicious!
Our next day trip was to Buchenwald concentration camp, and to the town of Weimar. The tour was a somber experience, but a great one. Weimar is a nice town, with many things to see. It is also where I tried my first frikadelle. Yummy.
The next day found us touring the local hospital in GLauchau. A very special thank you goes out to the hospital administration and staff, who could not have been more friendly and open to us while we visited them. We had free reign to ask questions and get the full understanding of how the medical system works in Germany, which was a particular joy for my wife, who is a registered nurse here in Lynchburg. That evening we enjoyed dinner with Thomas Schreiter, his wife Anett, and other members of the sister cities club. They were warm and gracious to us, and we thoroughly enjoyed the evening!
Our next trip was to Wartburg Castle. What a great day and tour that was! To be able to see the ancient architecture and majesty of that period in time is a terrific experience. We also stood in the room where Martin Luther translated the bible into German, somewhere around 1522 AD.
Our last day found us shopping and just spending time together with Haldis and Martin, and last minute shopping items. I really cannot say enough about the two of them. They are our new European family now! The care and time they took to make sure we were comfortable and saw interesting sights and experienced the true culture of Europe is something I will never forget. They really made us feel like we were at home, and it was terribly difficult to leave. We are already looking forward to seeing them here with us next year, and planning in earnest our next trip to Glauchau. A Big, Big thank you to everyone in sister cities and Glauchau! We can’t wait to see you again!
Rob, Annette, and Robbie Gilbert, Lynchburg Va.